Ratgeber
KI-Schulungspflicht: Was kleine Betriebe wirklich tun müssen
Kleiner als gedacht, aber nicht weg
Du nutzt im Betrieb ChatGPT, Gemini oder Copilot? Dann gilt für dich die KI-Kompetenzpflicht aus dem EU AI Act. Seit Juli 2026 ist sie deutlich entschärft. Hier die Kurzfassung, den ausführlichen Guide mit Muster-KI-Richtlinie gibt es kostenlos als PDF, die Richtlinie zusätzlich als Word-Datei.

Der ausführliche Guide als PDF
Diese Seite ist die Kurzfassung. Im Guide findest du alles ausführlich auf 14 Seiten: mit Entscheidungsweg, Mythen-Check, Fahrplan, Nachweis-Tabelle, Muster-KI-Richtlinie und Checkliste. Die Richtlinie gibt es zusätzlich als Word-Datei zum Anpassen. Kostenlos, ohne Anmeldung.
PDF und Word-Vorlage kostenlos herunterladenWer ist betroffen?
Jeder Betrieb, in dem jemand KI beruflich nutzt. Es gibt keine Größengrenze. Die Pflicht gilt für Mitarbeitende und für Personen, die in deinem Auftrag mit KI arbeiten, etwa Aushilfen oder Freelancer.
Was ist 2026 neu?
Seit dem 27.07.2026 musst du kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr sicherstellen. Du ergreifst Maßnahmen, die die KI-Kompetenz deines Teams unterstützen. Was passt, hängt davon ab, wofür ihr KI nutzt.
Was zählt als Maßnahme?
Eine kurze Einweisung, eine KI-Richtlinie, Lernmaterial oder eine Schulung. Wichtig ist, den Bedarf zu klären, regelmäßig aufzufrischen und festzuhalten, wer wann was gelernt hat. Ein Zertifikat brauchst du nicht.
Was passiert, wenn ich nichts tue?
Ein eigenes Bußgeld für die Schulungspflicht gibt es nach heutigem Stand nicht. Passiert aber etwas, etwa mit Kundendaten in einem KI-Tool, kann fehlende Vorsorge als Organisationsverschulden gelten.
Stand November 2026. Diese Seite ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur KI-Schulungspflicht
Ja. Es gibt keine Größengrenze. Entscheidend ist, ob jemand im Betrieb KI beruflich nutzt.
Nein. Weder Zertifikat noch Pflichtkurs noch Test sind vorgeschrieben.
Nein. Dieser Rahmen gilt für verbotene KI-Praktiken. Für die Schulungspflicht gibt es nach heutigem Stand kein eigenes Bußgeld.
Einen festen Rhythmus nennt das Gesetz nicht. Sinnvoll ist es aufzufrischen, wenn neue Tools oder Aufgaben dazukommen.
Nein, aber sie ist die einfachste Maßnahme. Ein Muster findest du im Guide.
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